Konzeption

 

 

 

 

 

Hort

 

Neipperg

 

 

 

Oktober 2019

 

 

 

 

4. Hort und „Verlässliche Grundschule“ Neipperg

 

 

 

4.1. Die Einrichtung

 

1. Adresse

 

Hort und „Verlässliche Grundschule“ Neipperg

 

Friedenstraße 11

 

74336 Brackenheim

 

Tel: 07135 307 941

 

Fax: 07135 960842 (Kinderhaus)

 

E-Mail: neipperg@hort-brackenheim.de

 

Homepage: kinderhaus-neipperg.de

 

 

 

 

2. Betreuungsformen

 

Es stehen 25 Hortplätze (bis 15 Uhr oder 17.00 Uhr), sowie 15 Plätze der „Verlässlichen Grundschule“ (bis 13.00 Uhr) zur Verfügung.

 

 

 

3. Öffnungszeiten

 

Die Betreuungszeiten des Hortes sind an Schultagen vor Unterrichtsbeginn in der Zeit von 7.00 Uhr bis 7.55 Uhr und im Anschluss an den Unterricht von 11.25 Uhr bis 17.00 Uhr. Die Betreuung findet Montag bis Freitag statt.

 

Während den Schulferien liegt die Betreuungszeit zwischen 7.00 Uhr und 17.00 Uhr. Ausgenommen davon sind die Weihnachtsferien, sowie eine Schließzeit während den Sommerferien und einzelne Brückentage. Jährlich finden zwei pädagogische Tage statt, an denen die Einrichtung geschlossen ist.

 

 

 

4. Personelle Ausstattung

 

Das Hortteam umfasst gegenwärtig folgende Personalstruktur:

 

Ein Erzieher in Leitungsfunktion mit einem Stellenumfang von 100 %. Eine Erzieherin mit 100 %, sowie einer Anerkennungs-Praktikantin. Ergänzt und unterstützt wird das Team von einer Person im freiwilligen sozialen Jahr (FSJ).

 

 

 

 

 

4.2. Pädagogische Grundlagen und Ziele

 

Die Schwerpunkte der Erziehungs- und Bildungsarbeit liegen darin, dass die Kinder im Hort:

 

- sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten weiter entwickeln

 

- sich zu selbstbewussten und individuellen Persönlichkeiten entfalten

 

- sich selbst und andere annehmen, mit all ihren Stärken und Schwächen

 

- lernen Verantwortung für ihr eigenes Tun zu übernehmen

 

- Initiative und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln und diese ausdrücken können (Erfolgserlebnisse erzielen)

 

- alltägliche Erfahrungen und sich daraus ergebende Fragen und Probleme erfassen und lösen können

 

- lernen eigene Grenzen zu erkennen und Handlungsspielräume zu erweitern

 

- lernen Meinungsverschiedenheiten und Konflikte mit anderen Kindern und Erwachsenen angemessen auszutragen und dabei möglichst vielseitige Lösungsstrategien zu entwickeln

 

- ihr Umfeld wahrnehmen, erforschen und sich konstruktiv und gestalterisch mit ihr auseinander setzen

 

- eigene Bedürfnisse wahrnehmen und sich angemessen äußern können

 

- lernen Bedürfnisse und Wünsche zu unterscheiden

 

- Freundschaften schließen und pflegen

 

- respektvolle und höfliche Umgangsformen vertiefen

 

 

 

Die Schwerpunkte in der Zusammenarbeit mit den Eltern liegen darin:

 

- sie bei der Erziehung und Bildung der Kinder zu ergänzen und zu unterstützen

 

- ihnen dabei zu helfen Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.

 

 

 

1. Pädagogischer Ansatz

 

In unserer pädagogischen Arbeit möchten wir auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder, im Rahmen unseres Tagesablaufes, eingehen. Wir wollen die Kinder annehmen und ihnen einen Platz bieten, an welchem sie sich wohl fühlen.

 

Als familien- und schulergänzende Einrichtung ist es uns ein Anliegen den Kindern wichtige Grundlagen und Fähigkeiten für ihre Zukunft zu vermitteln.

 

Hierbei orientieren wir uns am Situationsansatz.

 

Ausgangspunkt vieler Planungen sind aktuelle Themen und Interessen der Kinder. Wir bieten den Kindern dabei die Möglichkeit diese einzubringen und sie bei der Realisierung zu unterstützen und anzuleiten. Dadurch wird die Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit in einem Entwicklungsprozess kontinuierlich gelernt.

 

Grenzen und Regeln sind für das Zusammenleben unerlässlich. Spätestens da, wo andere in ihren Spiel- und Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt werden oder eine unmittelbare Gefahr besteht.

 

Die Kinder werden ihrem Alter entsprechend, in vielen Planungen und Überlegungen, überwiegend im Rahmen des Kinderrates mit einbezogen.

 

Der Begriff der Partizipation (lat. particeps = teilhabend) bezeichnet grundsätzlich verschiedene Formen von Beteiligung, Teilhabe und Mitbestimmung. Partizipation in Kindertageseinrichtungen ist die ernst gemeinte, altersgemäße Beteiligung der Kinder am Einrichtungsleben im Rahmen ihrer Erziehung und Bildung. Die Kinder bringen in einem von Wertschätzung geprägten Dialog sich und ihre Ideen, Meinungen, Empfindungen und Sichtweisen ein und beeinflussen aktiv ihren Alltag. Nach §9 > SBGVIII ist „die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes oder Jugendlichen zu selbstständigem, verantwortungsbewusstem Handeln (…) zu berücksichtigen“.

 

Fachwissenschaftliche Definition: Vollmer, K. (2012): Partizipation von Kindern. In: Vollmer, K.: Fachwörterbuch für Erzieherinnen und pädagogische Fachkräfte. Freiburg: Verlag Herder. S. 131 f

 

Zusammenfassend kann man sagen: Das Lebensfeld Hort bietet den Kindern, ergänzend zu ihrer Familie und den weiteren Lebensräumen, die Möglichkeit sich in einem angemessenen Rahmen zu entfalten und sich wohl zu fühlen.

 

 

 

2. Freispiel

 

Im Freispiel haben die Kinder grundsätzlich die Möglichkeit Spielpartner, Spielort, Materialien, Art und Dauer des Spieles frei zu wählen. Durch die räumlichen Gegebenheiten stehen ausreichende und abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

 

 

 

3. Neuaufnahme eines Kindes

 

Kinder, die neu in die Gruppe kommen werden im Rahmen des Kinderrates vorgestellt. Alle Kinder stellen sich ebenso vor. Jedes Kind hat ein Fach, um seinen Schulranzen abzustellen und eine eigene Box für Gebasteltes. Ebenfalls wird jedem Kind ein eigener Trinkbecher zur Verfügung gestellt.

 

 

 

4. Gesunde Ernährung

 

Ernährung gehört ebenfalls zu Themen mit denen wir uns regelmäßig beschäftigen.

 

Wir legen Wert darauf, dass es zu jeder Mahlzeit Obst oder Gemüse gibt.

 

 

 

 

4.3 Tagesstruktur

 

 

 

1. Schultage

 

7.00 – 7.55 Uhr: Die Betreuung findet in den Räumlichkeiten des Hortes statt.Die Kinder befinden sich im Freispiel oder essen ein selbst mitgebrachtes Frühstück. Getränke stehen zur Verfügung.

 

11.25 – ca. 12.45 Uhr: Im Hortraum und/oder auf dem Schulhof findet Freispiel statt.

 

12.45 - 13.00 Uhr: Im Kinderrat werden Aktionen, Ideen, Regeln und Organisatorisches usw. besprochen. Die Kinder können ihre eigenen Themen einbringen, wer möchte kann seinen Geburtstag feiern.

 

13.00 – ca. 13.35 Uhr: Wir essen an Gruppentischen gemeinsam zu Mittag. Das Essen liefert der Biocaterer aus Sulzfeld. Mineralwasser und Tee stehen zur Verfügung. Nach dem Essen gehen die Kinder ins Freispiel. Außerdem werden kleine Aufgaben im hauswirtschaftlichen Bereich erledigt.

 

13.50 Uhr: Montags bis donnerstags findet eine betreute Lernzeit für alle Kinder statt. Wer keine Hausaufgaben hat, bekommt Lernblätter oder eine andere Stillarbeit von uns.

 

14.20 – 15.00 Uhr: Die Kinder, die mit den Hausaufgaben fertig sind, befinden sich im Freispiel. Wer noch Zeit für die Hausaufgaben benötigt, hat diese bis 15.00 Uhr. Im Einzelfall bis 15.15 Uhr. Bis dahin nicht erledigte Hausaufgaben sollen zu Hause erledigt werden. Die Hausaufgabenzeit geht bis 15.00 Uhr. Die letztendliche Kontrolle auf Vollständigkeit obliegt den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. „Vorlese-Hausaufgaben“ sind grundsätzlich Zuhause zu erledigen.

 

15.00 - 15.30 Uhr: Möglichkeit zum Freispiel

 

15.30 - 16.00 Uhr: Vesper wird vom Hort gestellt

 

16.00 - 16.35 Uhr: Freispiel

 

16.35 - 16.45 Uhr: Aufräumrat. Es wird besprochen wer in welchem Bereich für das Aufräumen zuständig ist.

 

16.45 - 17.00 Uhr: Wir befinden uns auf dem Schulhof

 

 

 

Es bestehen feste Abholzeiten um 13.00 / 15.00 / 17.00 Uhr, welche einzuhalten sind! In Ausnahmefällen, z.B. Arztterminen, Sportgruppen o.ä. bitten wir die Eltern, dies im Vorfeld mit uns abzusprechen.

 

Grundsätzlich legen wir Wert auf einen sich wiederholenden Tagesablauf. Dies schließt nicht aus, dass wir flexibel auf veränderte Gegebenheiten reagieren und uns danach richten.

 

 

 

 

 

2. Ferientage

 

7.00 - 9.00 Uhr: Während dieser Zeit kommen die Kinder in den Hort. Es besteht die Möglichkeit zu frühstücken (entweder selbst mitgebrachtes Vesper oder von uns bereitgestelltes Müsli/Cornflakes) oder die Kinder befinden sich im Freispiel.

 

9.00 – 9.15 Uhr: Im Morgenkreis werden Angebote, Ausflüge und Regeln besprochen.

 

9.15 – 12.00 Uhr: Freispiel und/oder Angebote

 

12.00 – 13.00 Uhr: Wir essen zu Mittag. Im Anschluss befinden sich die Kinder im Freispiel und/oder übernehmen kleinere Aufgaben im hauswirtschaftlichen Bereich.

 

13.00-13.45 Uhr: In der 45 minütigen Ruhephase werden ruhige Spiele gespielt, gemalt oder Lego gebaut, sodass die Kinder die den ganzen Tag da sind, zur Ruhe kommen.

 

13.45 – 15.30 Uhr: Es besteht die Möglichkeit zum Freispiel oder Angebote werden durchgeführt.

 

15.30 – 16.00 Uhr: Vesper

 

16.00 – 17.00 Uhr: Es besteht die Möglichkeit zum Freispiel und ein Aufräumrat findet statt.

 

 

 

Es bestehen feste Abholzeiten um 13.00 / 17.00 Uhr, welche einzuhalten sind! In Ausnahmefällen, z.B. Arztterminen, Sportgruppen o.ä. bitten wir die Eltern, dies im Vorfeld mit uns abzusprechen. Grundsätzlich legen wir Wert auf einen kontinuierlichen Tagesablauf. Dies schließt nicht aus, dass wir flexibel auf veränderte Gegebenheiten reagieren und uns danach richten.

 

 

 

 

4.4 Beteiligungsformen

 

1. Kinderrat

 

Täglich findet ein Kinderrat statt. Die Kinder sowie die Erwachsenen nutzen diese Zeit von 12.45 bis 13.00 Uhr, um verschiedene Themen wie z.B. Aktionen, Angebote, Informationen, Regeln zu besprechen oder bekannt zu geben. Täglich darf ein Kind mit Unterstützung eines Erwachsenen den Kinderrat moderieren. Regelmäßig werden Rätsel und/oder kurze Gruppenspiele durchgeführt. Gerne zeigen die Kinder auch selbst Gebautes, Gestaltetes oder Mitgebrachtes im Kinderrat. Die Kinder haben die Möglichkeit eine Frage, einen Beitrag oder eine Beschwerde einzubringen. Die Beschwerden erläutern die Kinder ohne Namen der Beteiligten zu nennen, dadurch wird kein Kind bloßgestellt. Andere Kinder im Kinderrat können ihre Meinung oder Lösungsvorschläge dazu äußern. Geburtstage und Abschiede von Kindern und Erwachsenen werden im Kinderrat gefeiert.

 

 

 

 

2. Beschwerdeverfahren für Kinder

 

Im Kinderrat haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Anliegen/Beschwerde einzubringen. In diesem Rahmen möchten wir den Kindern ermöglichen, ihre Beschwerde an alle weiterzugeben und bekommen von den Kindern, sowie Erwachsenen, Lösungsvorschläge oder Tipps. Bei manchen Beschwerden klärt der Erwachsene das weitere Vorgehen im Team ab und die Kinder erhalten zeitnah eine Rückmeldung. Im Freispiel können die Kinder bei Beschwerden auf uns zugehen, sodass wir sie zeitnah lösen.

 

 

 

3. Freitagsaktionen

 

Freitags findet keine Hausaufgabenbetreuung im Hort statt. In der Zeit von14-15 Uhr findet an mehreren Freitagen im Monat ein Gruppenangebot statt. An den anderen Freitagen haben die Kinder Freispiel.

 

Gemeinsam mit den Kindern werden Themenvorschläge und Wünsche für die Freitagsaktionen gesammelt. Diese Ideen werden bei der Planung miteinbezogen und entsprechend umgesetzt. Häufig reflektieren wir gemeinsam mit den Kindern die Angebote. Dies geschieht meistens durch mündliche Bewertung: Was hat den Kindern gut gefallen? Was weniger gut?

 

Hierdurch erhalten wir eine unmittelbare Rückmeldung, wie das Angebot wahrgenommen wurde.

 

 

 

4. Ferienprogramm

 

Im Vorfeld der Ferienbetreuung werden Ideen und Wünsche der Kinder gesammelt, die wir bei der Planung miteinbeziehen. Aus diesen Themen ergibt sich grundsätzlich der Schwerpunkt, sowie ein Ferienprogramm.

 

 

 

5. Gemeinsames Mittagessen

 

Täglich werden die Tische, mit Unterstützung eines Erwachsenen, von den Kindern für das Mittagessen gedeckt. Die Sitzordnung wird von den Erziehern festgelegt. Grundsätzlich sitzt an jedem Tisch ein Erwachsener. Täglich darf sich ein Kind einen „Wunschnebensitzer“ aussuchen.

 

Nach dem Essen lässt ein Erwachsener oder ein Kind die Tische abräumen. Die Tische werden nach dem Mittagessen von einem Kind abgewischt.

 

 

 

6. Wir kochen und backen selbst

 

Wir kochen an Schultagen einmal monatlich, sowie in jeder Ferienwoche, selbst. Bei der Planung und Durchführung werden die Kinder miteinbezogen. Immer wieder gehen Kinder mit zum Einkaufen. Alle Kinder, die mitessen, helfen bei der Vor- und Zubereitung. Hierdurch erhalten die Kinder einen direkten Bezug zum Essen.

 

Beim Vesper richten, werden die Kinder des Öfteren miteinbezogen.Gelegentlich wird hierfür gemeinsam gebacken.

 

 

 

7. Aufräumrat

 

Am Ende des Horttages findet der Aufräumrat statt. Ein Erwachsener oder ein Kind listet alle Bereiche, die aufgeräumt werden müssen, auf. Die Kinder können sich für den jeweiligen Bereich melden, den sie aufräumen möchten.

 

 

 

8. SELMA- und Abbau-Tag

 

Wöchentlich findet ein SELber-MAch-Tag, sowie Abbau-Tag statt. Dieser wechselt, so dass er stets an einem anderen Wochentag ist. An diesem Tag essen die Kinder ohne Erwachsenen am Tisch zu Mittag.

 

Im Rahmen des Aufräumrates, werden alle aus Lego gebauten Werke abgebaut.

 

 

 

 

4.5. Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Wie in Punkt 3.4. beschrieben, ist uns ein wertschätzender Austausch mit den Eltern zum Wohle des Kindes wichtig. Folgende Standards ergeben sich hieraus:

 

 

 

1. Eltern-Informationen

 

Alle Ferienprogramme, sowie Informationsschreiben erhalten die Eltern per E-Mail. Zusätzlich finden Sie diese als Aushang an unserer Infotafel im Eingangsbereich, sowie teilweise auf unserer Webseite.

 

 

 

2. Tür- und Angelgespräche

 

Durch tägliche Begegnungen während der Bring- und Abholzeiten (Dauer zwischen 2 – 10 Minuten) entsteht eine Elternpartnerschaft. Wir geben den Eltern ggf. Rückmeldung über das Verhalten ihres Kindes oder die Essenssituation im Hort. Es ist uns wichtig, den Eltern Positives über ihre Kinder rückzumelden.

 

 

 

3. Einbeziehung der Eltern und Elternbeirat

 

Einmal jährlich findet ein Elternabend statt. Es besteht ein Austausch über den Hortalltag und weitere aktuelle Themen. Ein Elternbeirat wird gewählt. Über größere Veränderungen oder Vorhaben wird dieser im Vorfeld informiert. Des Weiteren besteht die Möglichkeit für Eltern sich mit ihren Anliegen über den Elternbeirat an das Hortteam zu wenden. Bei der Planung und Umsetzung von Aktionen und Festen werden wir vom Elternbeirat und weiteren Eltern unterstützt. Um die Meinung der Eltern zu erfassen, finden Umfragen statt. (siehe Punkt 4.6.)

 

 

 

3. Elterngespräche

 

Elterngespräche finden nur bei Bedarf seitens der Eltern oder der Erzieher statt. Im Vorfeld wird ein Termin vereinbart, an dem einzelne Punkte besprochen werden. Für den internen Gebrauch wird ein Protokoll erstellt.

 

Eltern und Erzieher haben nicht immer dieselbe Ansicht. Deshalb ist es uns wichtig, den Eltern bewusst zu machen, dass sich unsere Arbeit im Hort am Wohl des Kindes ausrichtet. Wir respektieren und achten die Entscheidungen der Erziehungsberechtigten und bauen diese soweit wie möglich in unseren Hortalltag mit ein. Bei Problemlagen, die den Betreuungsrahmen des Hortes übersteigen, verweisen wir, immer in enger Absprache mit den Eltern und dem Träger, an geeignete Institutionen.

 

 

 

4. Beschwerdeverfahren für Eltern und Erziehungsberechtigte

 

Für Eltern besteht grundsätzlich die Möglichkeit die Hortmitarbeiter während den Abholzeiten anzusprechen und ihr Anliegen vorzutragen. Während den Öffnungszeiten sind wir auch telefonisch erreichbar. Besteht Bedarf, kann ein Termin für ein Gespräch mit der Leitung und falls gewünscht mit einem Mitarbeiter vereinbart werden. Kann das Anliegen in diesem Rahmen nicht zufriedenstellend geklärt oder besprochen werden, steht es den Eltern selbstverständlich frei sich an den Leiter des Amtes für Bildung und Betreuung zu wenden. Wird auch in diesem Rahmen kein zufriedenstellender Umgang mit der Situation gefunden, besteht die Möglichkeit sich an den Bürgermeister zu wenden. Eltern und Erziehungsberechtigte können sich auch über den Elternbeirat an das Hortteam oder die übergeordneten Stellen wenden.

 

 

 

4.6. Besonderheiten der Einrichtung

 

1. Regelmäßige Ganztagesausflüge in der Ferienbetreuung

 

Regelmäßig, ca. einmal in jeder Ferienwoche, unternehmen wir einen Ganztagesausflug, an dem wir z.B. Museen, Bäder, Freizeitparks usw. besuchen.

 

 

 

2. Mehrtägige Freizeit in einer Ferienwoche

 

In einer Ferienwoche im Jahr findet eine mehrtägige Freizeit für die Hortkinder statt. Die Freizeit findet jedes Jahr in einer anderen Unterkunft statt. Programmpunkte sind z.B. Ausflüge, Nachtwanderungen, Grillen, Gruppenspiele und Lagerfeuer.

 

 

 

3. Hortübernachtung

 

Jährlich findet eine Hortübernachtung statt, zu der alle Hortkinder eingeladen sind. Wir unternehmen einen Ausflug und übernachten gemeinsam im Schulgebäude oder zelten in der Natur. Mit dem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen endet die Hortübernachtung.

 

 

 

4. Nachbarschaftspflege

 

Persönliche Einladungen zum Mittagessen oder einem Imbiss am Nachmittag gehören für uns ebenso zur Nachbarschaftspflege, sowie Grußkarten zu verschiedenen Anlässen (z.B. Weihnachten oder auch Todesfälle).

 

 

 

5. Regelmäßige Selbstverpflegung für das Mittagessen

 

In den meisten Ferienwochen kochen wir themenbezogen mit Unterstützung der Kinder. An Schultagen kochen wir einmal monatlich selbst.

 

 

 

6. Qualitätssicherung und -entwicklung

 

Qualitätssicherung und -entwicklung findet durch wöchentliche Teamsitzungen, Fallbesprechungen, pädagogische Tage, Fortbildungen und die Betreuung über das Amt für Bildung und Betreuung statt.

 

Durch anonyme Elternumfragen erhalten wir ein repräsentatives Bild über die aktuelle Wahrnehmung unsere Arbeit im Hort.

 

 

 

 

 

4.7. Kooperationen mit anderen Einrichtungen und Institutionen

 

1. Kinderhaus Neipperg

 

Das KHN setzt sich aus der Ev. Kita, der Grundschule, sowie dem Hort zusammen. Unser Anliegen ist es mit den Eltern, den Lehrern, sowie dem Kita-Team gemeinsam die Kinder zu stärken und zu fördern. Auf Leitungsebene finden regelmäßige Treffen statt. Ein gemeinsames Frühstück wird mehrmals jährlich gemeinsam im Kinderhaus durchgeführt.

 

Über die Hausaufgabensituation und das Verhalten einzelner Kinder findet bei Bedarf ein Austausch mit den Lehrerinnen statt. Da die Hausaufgabenzeit in den Klassenzimmern stattfindet, stehen uns Übungs- und Lernmaterialien der Schule zur Verfügung.

 

 

 

2. Kooperation mit weiteren Vereinen, Einrichtungen und Institutionen

 

Wir stehen in regelmäßiger Kooperation mit:

 

- der Stadt Brackenheim als Träger der Einrichtung

 

- dem Hort Brackenheim und weiteren Kindergärten und Horteinrichtungen im regelmäßigen kollegialen und fachlichen Austausch

 

- Pädagogischen Fachschulen. Im Rahmen eines Blockpraktikums werden zukünftige Erzieherinnen während ihrer Ausbildung angeleitet

 

- der Kirchengemeinde Neipperg. In der Weihnachtszeit findet eine „lebendiger Adventskalender“, statt zu dem wir alle Familien, sowie die Bewohner in Neipperg, einladen

 

- dem Jugendamt. Bei Bedarf finden Gespräche oder „Runde Tische“ mit den Eltern, der Schule und dem Jugendamt statt

 

- der JuLe (Jugendhilfe im Lebensfeld) Brackenheim.

 

- die Bücherei Brackenheim. Gemeinsam mit den Kindern besuchen wir die Bücherei regelmäßig

 

Im Rahmen der Ferienbetreuung finden Kooperationen und Besuche weiterer Partner statt.

 

 

 

4.8. Öffentlichkeitsarbeit

 

Mit folgenden Medien arbeiten wir an der positiven Außendarstellung unserer Einrichtung:

 

- Veröffentlichungen im Mitteilungsblatt über Aktionen, Ferienbetreuung usw.

 

- Hort-Infotafel im Gebäude:

 

z.B. Ferienplan, Bekanntmachungen, Einladungen

 

- Präsentation auf öffentlichen Veranstaltungen z.B. Neubürgerempfang

 

- Berichte in regionale Zeitungen, z.B. Heilbronner Stimme

 

- Tag der offenen Tür und Flyer

 

- Fotowände im Gebäude

 

- Homepages: www.kinderhaus-neipperg.de und www.brackenheim.de