Konzeption

 

 

 

 

 

Hort

 

Neipperg

 

 

 

April 2016

 

 

 

 

 

 

 

Teil 2: Individueller der Einrichtung

 

 

 

4. Hort und „Verlässliche Grundschule“ Neipperg

 

 

 

4.1. Die Einrichtung

 

1. Adresse und Lage der Einrichtung

 

Hort und „Verlässliche Grundschule“ Neipperg

 

Friedenstraße 11

 

74336 Brackenheim

 

Tel: 07135 307 941

 

Fax: 07135 960842

 

E-Mail: neipperg@hort-brackenheim.de

 

Homepage: kinderhaus-neipperg.de

 

 

 

 

2. Betreuungsformen

 

Es stehen 25 Hortplätze (bis 17.00 Uhr), sowie 15 Plätze der „Verlässlichen Grundschule“ (bis 13.00 Uhr) zur Verfügung.

 

 

 

3. Öffnungszeiten

 

Die Betreuungszeiten des Hortes sind an Schultagen vor Unterrichtsbeginn in der Zeit von 7.00 Uhr bis 7.55 Uhr und im Anschluss an den Unterricht von 11.20 Uhr bis 17.00 Uhr. Die Betreuung findet Montag bis Freitag statt.

 

Während den Schulferien liegt die Betreuungszeit zwischen 7.00 Uhr und 17.00 Uhr. Ausgenommen sind hiervon die Weihnachtsferien, sowie eine Schließzeit während den Sommerferien und einzelne Brückentage. Jährlich finden zwei pädagogische Tage statt, an denen die Einrichtung geschlossen ist.

 

 

 

4. Personelle Ausstattung

 

Das Hortteam umfasst gegenwärtig folgende Personalstruktur:

 

Ein Erzieher in Leitungsfunktion mit einem Stellenumfang von 100 %. Eine Erzieherin mit 100 %, sowie eine Erzieherin mit 40 % Stellenumfang. Ergänzt und unterstützt wird das Team von einer Person im freiwilligen sozialen Jahr (FSJ).

 

 

 

 

4.2. Pädagogische Grundlagen und Ziele

 

Die Schwerpunkte der Erziehungs- und Bildungsarbeit liegen darin, dass die Kinder im Hort:

 

- sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten weiter entwickeln

 

- sich zu selbstbewussten und individuellen Persönlichkeiten entfalten

 

- sich selbst und andere annehmen, mit all ihren Stärken und Schwächen

 

- lernen Verantwortung für ihr eigenes Tun zu übernehmen

 

- Initiative und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln und diese ausdrücken können (Erfolgserlebnisse erzielen)

 

- alltägliche Erfahrungen und sich daraus ergebene Fragen und Probleme aufarbeiten können

 

- eigene Grenzen erkennen und Misserfolge ertragen lernen und somit die Frustrationstoleranz steigern

 

- lernen Konflikte, mit anderen Kindern und Erwachsenen, angemessen auszutragen und verschiedene Lösungsstrategien zu entwickeln

 

- ihre Umwelt wahrnehmen, erforschen und sich mit ihr auseinandersetzen

 

- ihre eigenen Bedürfnisse erkennen und angemessen äußern können

 

- Freundschaften schließen und pflegen

 

- respektvolle und höfliche Umgangsformen vertiefen.

 

 

 

Die Schwerpunkte in der Zusammenarbeit mit den Eltern liegen darin:

 

- sie bei der Erziehung und Bildung der Kinder zu unterstützen und zu ergänzen

 

- ihnen dabei zu helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.

 

 

 

1. Pädagogischer Ansatz

 

In unserer pädagogischen Arbeit möchten wir auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder, im Rahmen unseres Tagesablaufs, eingehen. Wir wollen die Kinder annehmen und ihnen einen Platz bieten, an welchem sie sich wohl fühlen und Kind sein können.

 

Als familien- und schulergänzende Einrichtung ist es uns ein Anliegen, den Kindern wichtige Grundlagen und Fähigkeiten für ihre Zukunft zu vermitteln.

 

Hierbei orientieren wir uns am Situationsansatz.

 

Ausgangspunkt jeder Planung ist die aktuelle Situation der Gruppe und die Themen, welche die Kinder beschäftigen. Wir möchten den Kindern Raum für eigene Entscheidungen geben. Dadurch wird die Selbstständigkeit und Kooperationsfähigkeit in einem Entwicklungsprozess kontinuierlich gelernt. Grenzen und Regeln für das Zusammenleben sind dabei aber unerlässlich. Spätestens da, wo andere in ihren Spiel- und Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt werden oder wo eine unmittelbare Gefahr besteht. Am Ende dieses Prozesses sollten sich die Kinder, in einem bestimmten Rahmen, selbstständig zu Recht finden.

 

Zusammenfassend kann man sagen, das Lebensfeld Hort bietet den Kindern, ergänzend zu ihrer Familie, die Möglichkeit sich in einem angemessenen Rahmen zu entfalten und sich wohl zu fühlen.

 

 

 

2. Freispiel

 

Im Freispiel haben die Kinder grundsätzlich die Möglichkeit Spielpartner, Spielort, Materialien, Art und Dauer des Spieles frei zu wählen. Durch die räumlichen Gegebenheiten stehen ausreichende und abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

 

 

 

3. Angebote

 

An drei Freitagen im Monat findet, an Stelle der Hausaufgabenbetreuung, ein Gruppenangebot statt, z.B. ein Kreativ- oder Sportangebot.

 

Am vierten Freitag findet während der Zeit von 14 -15 hr Freispiel statt.

 

Ernährung gehört ebenfalls zu Themen mit denen wir uns regelmäßig beschäftigen. Wir kochen einmal monatlich selbst. Bei der Planung und Durchführung werden die Kinder mit einbezogen. Hierdurch erhalten die Kinder einen direkten Bezug zum Essen.

 

 

 

4. Lernen im Alltag

 

Im Hortalltag werden die Kinder in hauswirtschaftliche Tätigkeiten, z.B. Backen oder Vesper richten, mit einbezogen. Durch die Übernahme von täglichen anfallenden Aufgaben (z.B. Tisch decken und abwischen) lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen.

 

Im Schülerrat können Kinder eigene Ideen, Wünsche, Beschwerden, Anregungen und Fragen einbringen. Diese werden dann gemeinsam besprochen (siehe P. 4.4).

 

 

 

5. Projektarbeit

 

Hauptsächlich finden Projekte während der Ferienbetreuung statt. Im Vorfeld legen wir ein Thema fest, wobei wir die Vorschläge der Kinder berücksichtigen. Passend zum Thema werden Angebote und Ausflüge durchgeführt.

 

 

 

 

4.3 Tagesstruktur

 

1. Schultag

 

7.00 – 7.55 Uhr: Die Betreuung findet in den Räumlichkeiten des Kindergartens statt. Gleichzeitig werden Kindergartenkinder betreut. Die Kinder befinden sich im Freispiel oder essen ein selbst mitgebrachtes Frühstück. Getränke stehen zur Verfügung.

 

11.20 – ca. 12.45 Uhr: Im Hortraum und/oder auf dem Schulhof findet Freispiel statt.

 

12.45 - 13.00 Uhr: Im Schülerrat werden Aktionen, Ideen, Regeln und Organisatorisches usw. besprochen. Die Kinder können ihre eigenen Themen einbringen, wer möchte kann seinen Geburtstag feiern.

 

13.00 – ca. 13.35 Uhr: Wir essen an Gruppentischen gemeinsam zu mittag. Das Essen liefert ein Biocaterer aus Sulzfeld. Mineralwasser und Tee stehen zur Verfügung. Nach dem Essen gehen die Kinder ins Freispiel, außerdem werden kleine Aufgaben im hauswirtschaftlichen Bereich erledigt.

 

13.50 Uhr: Montags bis donnerstags findet eine betreute Lernzeit für alle Kinder statt. Wer keine Hausaufgaben hat, bekommt Lernblätter oder eine andere Stillarbeit von uns.

 

14.20 – 15.00 Uhr: Die Kinder, die mit den Hausaufgaben fertig sind, befinden sich im Freispiel. Wer noch Zeit für die Hausaufgaben benötigt, hat diese bis 15.00 Uhr. Im Einzelfall bis 15.15 Uhr. Bis dahin nicht erledigte Hausaufgaben sollen zu Hause erledigt werden. Die Hausaufgabenzeit ist bis 15.00 Uhr betreut. Die letztendliche Kontrolle auf Vollständigkeit obliegt den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. „Vorlese-Hausaufgaben“ sind grundsätzlich Zuhause zu erledigen.

 

15.30 Uhr: Möglichkeit zum Freispiel

 

15.30 – 16.00 Uhr: Vesper wird vom Hort gestellt

 

16.00 – 16.35 Uhr: Freispiel

 

16.35 – 16.45 Uhr: Aufräumrat. Es wird besprochen wer in welchem Bereich für das Aufräumen zuständig ist.

 

16.45 – 17.00 Uhr: Wir befinden uns auf dem Schulhof

 

 

 

Es bestehen feste Abholzeiten um 13.00 / 15.00 / 17.00 Uhr, diese sind einzuhalten. In Ausnahmefällen, z.B. Arztterminen, Sportgruppen o.ä. bitten wir die Eltern, dies im Vorfeld mit uns abzusprechen.

 

Grundsätzlich legen wir Wert auf einen sich wiederholenden Tagesablauf. Dies schließt nicht aus, dass wir flexibel auf veränderte Gegebenheiten reagieren und uns danach richten.

 

 

 

 

2. Ferientag

 

7.00 - 9.00 Uhr: Während dieser Zeit kommen die Kinder in den Hort. Es besteht die Möglichkeit zu frühstücken (entweder selbst mitgebrachtes Vesper oder von uns bereitgestelltes Müsli/Cornflakes) oder die Kinder befinden sich im Freispiel.

 

9.00 – 9.15 Uhr: Im Morgenkreis werden Angebote, Ausflüge und Regeln besprochen.

 

9.15 – 12.00 Uhr: Freispiel und/oder Angebote

 

12.00 – 13.00 Uhr: Wir nehmen das Mittagessen ein. Im Anschluss befinden sich die Kinder im Freispiel und/oder übernehmen kleinere Aufgaben im hauswirtschaftlichen Bereich.

 

13.00 – 15.30 Uhr: Es besteht die Möglichkeit zum Freispiel oder Angebote werden durchgeführt.

 

15.30 – 16.00 Uhr: Vesper

 

16.00 – 17.00 Uhr: Es besteht die Möglichkeit zum Freispiel und ein Aufräumrat findet statt.

 

 

 

Es bestehen feste Abholzeiten um 13.00 / 17.00 Uhr, diese sind einzuhalten. In Ausnahmefällen, z.B. Arztterminen, Sportgruppen o.ä. bitten wir die Eltern, dies im Vorfeld mit uns abzusprechen. Grundsätzlich legen wir Wert auf einen kontinuierlichen Tagesablauf. Dies schließt nicht aus, dass wir flexibel auf veränderte Gegebenheiten reagieren und uns danach richten.

 

 

 

4.4 Beteiligungsformen

 

Der Kinder

 

Es besteht eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung und des vorurteilsfreien Miteinanders zwischen Kindern und Erziehern. In vielen Situationen im Hortalltag gibt es die Möglichkeit persönliche Themen und Probleme mit den Erwachsenen zu besprechen. Dies kann auch in einem geschützten Rahmen unter vier Augen geschehen.

 

 

 

1. Schülerrat

 

Täglich findet ein Schülerrat statt. Die Kinder sowie die Erwachsenen nutzen diese Zeit von 12.45 bis 13.00 Uhr um verschiedene Themen wie z.B. Aktionen, Angebote oder Regeln zu besprechen oder bekannt zu geben. Täglich darf ein Kind mit Unterstützung eines Erwachsenen den Schülerrat moderieren. Regelmäßig werden Rätsel und/oder kurze Gruppenspiele durchgeführt. Gerne zeigen die Kinder auch selbst gebautes, mitgebrachtes oder selbst gestalltetes im Schülerrat. Im Schülerrat haben Kinder die Möglichkeit nach einer Meldung durch Handzeichen eine Frage oder einen Beitrag einzubringen. Geburtstage und Abschiede von Kindern und Erziehern werden im Schülerrat gefeiert werden.

 

 

 

2. Gemeinsame Reflexion von Angeboten/Ausflügen

 

Häufig reflektieren wir gemeinsam mit den Kinder die Angebote oder Ausflüge. Dies geschieht meistens durch mündliche Bewertung, was hat den Kindern gut gefallen,

 

was weniger gut.

 

 

 

3. Aufgaben im hauswirtschaftlichen Bereich

 

Täglich werden die Tische unter Anleitung eines Erwachsenen von den Kindern gedeckt und abgeräumt. Ebenfalls dürfen Kinder die Tische nach dem Mittagessen abwischen. Ein Kind darf eine kleine Süßigkeit an die Kinder austeilen, die vom Mittagessen alles probiert und ihren Teller leer gegessen haben.

 

 

 

4. Wunschnebensitzer

 

Die Sitzordnung beim Mittagessen wird von Erwachsenen festgelegt. Jeden Tag darf sich ein Kind einen „Wunschnebensitzer“ aussuchen.

 

 

 

5. Wir kochen und backen selbst

 

Einmal im Monat kochen wir gemeinsam mit den Kindern ein Mittagessen. Für unser Vesper am Nachmittag backen wir oftmals einen Kuchen, Pfannkuchen usw.

 

 

 

6. Aufräumrat

 

Ein Erwachsener oder ein Kind listet alle Bereiche die aufgeräumt werden und die hierfür benötigte Anzahl von Kindern auf. Sodass, nach Möglichkeit, jedes Kind eine Aufgabe übernehmen kann. Die Kinder können sich für den jeweiligen Bereich melden und werden entsprechend eingeteilt. Sobald sie mit dem Aufräumen ihres Bereiches fertig sind, geben sie einem Erwachsenen Bescheid und dieser überprüft, ob alles ordnungsgemäß aufgeräumt wurde.

 

 

 

Der Eltern

 

Wie in Punkt 3.4. beschreiben, ist uns ein wertschätzender Austausch mit den Eltern zum Wohle des Kindes wichtig. Folgende Standards ergeben sich hieraus:

 

1. Tür- und Angelgespräche und Hortheft

 

Durch tägliche Begegnungen während der Bring -und Abholzeit (Dauer zwischen 2 – 10 Minuten) entsteht eine Elternpartnerschaft. Wir geben den Eltern ggf. Rückmeldung über das Verhalten ihres Kindes oder die Essenssituation im Hort. Es ist uns wichtig, den Eltern Positives über ihre Kinder rückzumelden. Ein weiterer wichtiger Baustein ist das Hortheft, über welches wir die Eltern informieren z.B. wenn ein Kind innerhalb der Hausaufgabenzeit mit seinen Aufgaben nicht fertig geworden ist. Die Eltern können ihre Kinder auch über Einträge im Hortheft für einzelne Tage an bzw. abmelden. Eltern und Erzieher haben nicht immer dieselbe Ansicht. Deshalb ist es uns wichtig, den Eltern bewusst zu machen, dass sich unsere Arbeit im Hort am Wohl des Kindes ausrichtet. Wir respektieren und achten die Entscheidungen der Erziehungsberechtigten und bauen diese soweit wie möglich in unseren Hortalltag mit ein. Bei Problemlagen, die den Betreuungsrahmen des Hortes übersteigen, verweisen wir, immer in enger Absprache mit den Eltern und dem Träger, an eine geeignete Institution.

 

 

 

2. Einbeziehung der Eltern

 

Einmal jährlich findet ein Elternabend statt. Es besteht ein Austausch über den Hortalltag und weitere aktuelle Themen. Ein Elternbeirat wird gewählt. Über größere Veränderungen oder Vorhaben wird dieser im Vorfeld informiert. Des Weiteren besteht die Möglichkeit für Eltern sich mit ihren Anliegen über den Elternbeirat an das Hortteam zu wenden. Bei der Planung und Umsetzung von Aktionen und Festen werden wir vom Elternbeirat und weiteren Eltern unterstützt.

 

 

 

3. Elterngespräche

 

Elterngespräche finden nur bei Bedarf seitens der Eltern oder der Erzieher statt. Im Vorfeld wird ein Termin vereinbart an dem einzelnen Punkte besprochen werden. Für den hortinternen Gebrauch wird ein Protokoll erstellt und abgeheftet.

 

 

 

4. Beschwerdeverfahren für Eltern und Erziehungsberechtigte

 

Für Eltern besteht grundsätzlich die Möglichkeit die Hortmitarbeiter während den Abholzeiten anzusprechen und ihr Anliegen vorzutragen. Während den Öffnungszeiten sind wir auch telefonisch erreichbar. Besteht Bedarf, kann ein Termin für ein Gespräch mit der Leitung und falls gewünscht mit einem Mitarbeiter vereinbart werden. Kann das Anliegen in diesem Rahmen nicht zufriedenstellend geklärt oder besprochen werden, steht es den Eltern selbstverständlich frei sich an den Leiter des Amtes für Bildung und Betreuung zu wenden. Wird auch in diesem Rahmen kein zufriedenstellender Umgang mit der Situation gefunden besteht die Möglichkeit sich an den Bürgermeister zu wenden. Eltern und Erziehungsberechtigte können sich auch über den Elternbeirat an das Hortteam oder die übergeordneten Stellen wenden.

 

 

 

 

4.5. Besonderheiten der Einrichtung

 

1. Regelmäßige Ganztagesausflüge in der Ferienbetreuung

 

Regelmäßig, ca. einmal in jeder Ferienwoche, unternehmen wir einen Ganztagesausflug, an dem wir z.B. Museen, Bäder, Freizeitparks usw. besuchen.

 

 

 

2. Mehrtägige Freizeit in den Sommerferien

 

In den Sommerferien findet eine mehrtägige Freizeit für Hortkinder statt.

 

Hierfür stehen bis zu 25 Plätze zur Verfügung.

 

 

 

3. Hortübernachtung

 

Jährlich findet eine Hortübernachtung statt. Wir unternehmen einen Ausflug und übernachten im Schulgebäude oder in der Natur. Es stehen 25 Plätze zur Verfügung.

 

 

 

4. Nachbarschaftspflege

 

Persönliche Einladungen, zum Mittagessen oder einem Imbiss am Nachmittag, gehören für uns ebenso zur Nachbarschaftspflege, wie Grußkarten zu verschiedenen Anlässen (z.B. Weihnachten oder auch Todesfälle).

 

 

 

5. Regelmäßige Selbstverpflegung für das Mittagessen

 

In den meisten Ferienwochen kochen wir themenbezogen mit Unterstützung der Kinder selbst. An Schultage kochen wir einmal monatlich selbst.

 

 

 

6. Qualitätssicherung und -entwicklung

 

Qualitätssicherung und -entwicklung findet durch wöchentliche Teamsitzungen, Fallbesprechungen, pädagogische Tage, Fortbildungen, den Austausch mit den Lehrerinnen und die Betreuung über das Amt für Bildung und Betreuung statt.

 

 

 

7. Eingewöhnung der Kinder

 

Kinder, die neu in die Gruppe kommen, dürfen sich selbst oder werden von einem Betreuer im Rahmen des Schülerrates vorgestellt. Alle anderen anwesenden Kinder stellen sich mit Namen und ihrer Lieblingsbeschäftigung im Hort vor. Jedes Kind hat ein Fach um seinen Schulranzen aufzubewahren und eine „Schatzkiste“ um gebasteltes zu lagern. Ebenfalls steht jedem Kind ein eigener Trinkbecher zur Verfügung.

 

 

 

 

4.6 Kooperationen mit anderen Einrichtungen und Institutionen

 

1. Evangelische Kindertagesstätte Neipperg

 

In der Zeit zwischen 7.00 Uhr und 7.55 Uhr betreut ein Hortmitarbeiter und ein Mitarbeiter der Kindertagesstätte zusammen die Kinder beider Einrichtungen in den Räumlichkeiten der Kindertagesstätte .

 

 

 

2. Grundschule Neipperg

 

Über die Hausaufgabensituation und das Verhalten einzelner Kinder findet bei Bedarf ein Austausch mit den Lehrerinnen statt. Da die Hausaufgabenzeit in Klassenräumen statt findet, stehen uns auch viele Übungs- und Lernmaterialien der Schule zur Verfügung.

 

Unser Anliegen ist es mit den Eltern, den Lehrern sowie dem Kindergartenteam gemeinsam die Kinder zu stärken und zu fördern.

 

 

 

3. Kooperation mit weiteren Vereinen, Einrichtungen und Institutionen

 

Wir stehen in regelmäßiger Kooperation mit:

 

- der Stadt Brackenheim als Träger der Einrichtung

 

- dem Hort Brackenheim und weiteren Kindergärten und Horteinrichtungen im regelmäßigen kollegialen und fachlichen Austausch

 

- Pädagogischen Fachschulen. Im Rahmen eines Blockpraktikums werden zukünftige Erzieherinnen während ihrer Ausbildung angeleitet

 

- der Kirchengemeinde Neipperg/Haberschlacht. In der Weihnachtszeit findet eine „Adventsfeier“ statt, zu der wir die Neipperger Bevölkerung einladen.

 

- dem Jugendamt. Bei Bedarf finden Gespräche oder „Runde Tische“ mit den Eltern, der Schule und dem Jugendamt statt.

 

- der JuLe (Jugendhilfe im Lebensfeld) Brackenheim.

 

Im Rahmen der Ferienbetreuung finden Kooperationen und Besuche weiterer Partner statt. Hierbei sind unsere Kooperationspartner die Bücherei Brackenheim, verschiedene Museen, verschiedene Unternehmen und das Forstamt.

 

 

 

4.7 Öffentlichkeitsarbeit

 

Mit folgenden Medien arbeiten wir an der positiven Außendarstellung unserer Einrichtung:

 

- Veröffentlichungen im Mitteilungsblatt über Aktionen, Ferienbetreuung usw.

 

- Hort-Infotafel im Gebäude:

 

z.B. Ferienplan, Bekanntmachungen, Einladungen

 

- Präsentation auf öffentlichen Veranstaltungen z.B. Neubürgerempfang

 

- Berichte in regionale Zeitungen: z.B. Heilbronner Stimme

 

- Tag der offenen Tür und Flyer.

 

- Fotowände im Gebäude

 

- Homepage Stadt Brackenheim

 

- Homepage www.kinderhaus-neipperg.de